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Brief eines Leiters einer französischen Tötungsstation (August 2010)zum download

Original in französisch download [17 KB]



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V O N   E I N E R   F R A N Z Ö S I S C H E N   T Ö T U N G S S T A T I O N 

BRIEF EINES LEITERS  EINER "FOURRIERE" (TÖTUNGSSATION IN FRANKREICH)
 
 
Ich glaube, dass es wichtig ist, die Öffentlichkeit über den "Alltag" in einer Tötungsstation zu informieren.
Ich arbeite als Leiter einer Tötungsstation . Bitte begleiten Sie mich in die "Fourrière". Mein Vorschlag: Hundezüchter und Leute, die Hunde verkaufen,  sollten mindestens einen Tag in einer "Fourrière" verbringen müssen.  Beim Anblick der traurigen Augen,
die um Hilfe suchen, beginnen Sie vielleicht darüber nachzudenken, ob es richtig ist , Hunde in Mengen zu züchten.
Der Welpe, den Sie eben verkauft haben, endet mit grosser Wahrscheinlichkeit  in einer Tötungsstation, sobald er nicht mehr der "Wonnepropen " der Familie ist.
90 % der Hunde, die in die Tötungsstation kommen, verlassen diese niemals wieder  LEBENDIG! 50 % der Hunde, die ich aufnehmen muss, sind übrigens Rassehunde...
 
Häufig gehörte Vorwände, um einen Hund abzugeben:
-Wir ziehen um, wir können unseren Hund/unsere Katze nicht mitnehmen. Ist das wahr? Oder ist dies nicht nur ein Vorwand, um sich von Ihrem Hund zu trennen?
-der Hund ist grösser geworden, als wir dachten! Haben Sie sich nicht vorstellen können, wie gross beispielsweise ein Deutscher Schäferhund wird?
-Ich habe nicht genügend Zeit, mich um meinen Hund zu kümmern. Kann das wahr sein? Ich persönlich arbeite 10 oder 12 Stunden  und wenn ich nach Hause komme finde ich immer noch Zeit, mich um meine 6 Hunde zu kümmern.
-der Hund verwüstet uns den ganzen Garten - weshalb lassen Sie ihn dort alleine und nehmen ihn nicht ins Haus?
 
Wenn ein Hund gebracht wird, sagt man mir immer:  es ist nicht schwierig, ein neues Zuhause für ihn zu finden es ist ein guter Hund....
Darf ich Ihnen die Wahrheit sagen? Ihr Hund hat 72 Stunden Zeit, eine neue Familie zu finden, manchmal auch etwas länger, wenn die Tötungsstation nicht überfüllt und er bei guter Gesundheit ist.
Eingesperrt in eine kleine Box  jammert er oft ununterbrochen, er weint um seine Familie, die ihn verlassen, die er verloren  hat.Nur mit viel Glück und wenn  genügend Betreuer  da sind, darf er seinen Käfig von Zeit zu Zeit verlassen. Wenn nicht, wird sich niemand lange um ihn kümmern , die einzige tägliche Aufmerksamkeit sind eine Futterschüssel und etwas Wasser.Grosse und schwarze Hunde oder Molosser sind meistens zum Tode verurteilt , sobald sie in der Fourrière angekommen sind, denn sie haben keine Chance mehr  , adoptiert zu werden. Charakter und Verhalten spielen dabei keine Rolle.
Ist die Tötungsstation nicht überfüllt und der Hund gehört einer "gesuchten Rasse" an, ist er zudem sehr liebenswert und freundlich, ist es möglich, dass seine "Hinrichtung" hinausgeschoben wird, jedoch nicht für lange Zeit....
Auch der friedlichste Hund kann in einer solchen Umgebung sein Verhalten ändern, doch beim geringsten  Anzeichen von "Aggressivität" wird er sofort euthanasiert. 
Hunde die Krankheitssymptome ( Zwingerhusten etc) zeigen , werden ebenfalls  getötet , da keine finanziellen Mittel
für ihre Behandlung zur Verfügung stehen.
 
Sprechen wir jetzt über die Euthanasie, den sogenannten "Gnadentod" von Hunden, die bei bester Gesundheit sind, eine
Schilderung der Realität für alle, die noch nie eine Euthanasie in einer Tötungsstation miterlebt haben:
 
Der Todeskandidat wird angeleint aus seiner Box geführt. Die meisten von ihnen glauben,  endlich wieder einmal spazierenzugehen zu dürfen,
sie sind glücklich und wedeln mit dem Schwanz.... Bis sie im "Todeszimmer" ankommen. Dann bleiben sie ruckartig stehen,
sie scheinen  die Nähe des Todes zu fühlen. Diese Reaktion ist bei allen gleich, ohne Ausnahme...Einer oder zwei "Veterinärtechniker" versuchen den Todeskandidaten (Hund oder Katze) festzuhalten.
Dann suchen ein Tierarzt oder auch nur ein "Euthanasie-Spezialist" nach der  Vene eines Vorderbeines und die bekannte "rosarote
Flüssigkeit" wird injiziert  ( direkt, ohne vorangehende Anästhesie).
Es bleibt zu hoffen, dass der Hund nicht in Panik gerät, sobald er fühlt, dass er (mehr oder weniger schnell) gelähmt wird, ich habe solche gesehen, die sich schreiend  mit den eigenen Pfoten blutig gekratzt haben.
Nicht alle "schlafen" gleich ein, oft werden sie lange Minuten von Muskelkrämpfen  durchgeschüttelt...
 
Nach der Hinrichtung kommen sie in die Gefriertruhe und warten darauf, vom Abdecker als Sondermüll abgeholt zu werden.
Was geschieht dann mit ihnen? Werden sie verbrannt oder zu Tierfutter verarbeitet? SIE  werden es niemals wissen und stellen sich vielleicht auch gar keine Fragen - Es war ja NUR EIN TIER und SIE können sich jederzeit wieder ein neues kaufen....
Ich hoffe, dass Sie bis zum Schluss alles durchgelesen haben, dass die traurige Wahrheit Sie nachdenklich stimmt und Sie diese Bilder nicht einfach verdrängen können, diese Bilder, die mich nicht mehr loslassen, jeden Tag, wenn ich von meiner Arbeit nach Hause komme.
Zwischen 9 und 11 Millionen Tiere (Katzen und Hunde) sterben jedes Jahr in den Tötungsanstalten und nur durch Ihre
Aufmerksamkeit könnte man versuchen,dies verhindern.
Ich versuche Alles, um soviele Leben wie möglich zu retten, doch die Tötungsanstalten sind dauernd überfüllt und täglich kommen neue Tiere dazu.
Ich habe eine dringende Bitte: Züchten Sie keine Hunde und kaufen Sie keine, solange noch soviele in den "Fourrières" sterben.
Die Wahrheit ist schmerzlich , man kann nicht an der Realität vorbeisehen. Ich hoffe nur, dass  wenigstens eine Person nach dem Durchlesen dieses Textes ihre  Meinung bezüglich Zucht und im Stich lassen  eines  Hundes ändert . Dass jemand zu mir kommt und sagt, ich will einen DIESER  Hunde adoptieren. Dann hat sich die ganze Mühe schon gelohnt.



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T I E R S C H U T Z ? ! 



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O R I G I N A L 

LETTRE D'UN EMPLOYE D'UNE FOURRIERE*
*
*Je crois que notre société a besoin qu'on attire son attention là-dessus.
En tant que responsable d'une fourrière , je vais partager quelque chose avec vous... un regard de l'intérieur, si vous me le permettez.

Tout d'abord, tous les vendeurs/éleveurs d'animaux devraient travailler au moins UN JOUR dans une fourrière.
Peut-être qu'en voyant ces regards tristes, perdus... les yeux troublés, vous changeriez d' avis sur l'élevage et la vente à des personnes que vous ne connaissez même pas.
Ce chiot que vous venez de vendre finira probablement dans ma fourrière quand il ne sera plus une jolie boule de poils.
Alors... comment vous sentiriez-vous si vous saviez qu'il y a 90% de chances que ce chien ne sorte jamais de la fourrière s'il y arrive seulement ? Qu'il soit de race ou non.
50% des chiens qui entrent dans mon centre, abandonnés ou venant de la rue, sont de race pure...
Les excuses les plus fréquentes que j'entends, sont :
-“Nous déménageons et nous ne pouvons pas emmener notre chat/chien”.
Vraiment ? Où déménagez vous pour ne pas pouvoir prendre d'animal et pourquoi avoir choisi cet endroit et pas un autre où vous pourriez le garder ?
-“Le chien est devenu plus grand qu'on pensait”. Et quelle taille croyiez-vous qu'un Berger allemand avait ?!
-“Je n'ai pas de temps pour m'en occuper” - C'est vrai ? Je travaille 10 ou 12 heures par jour et j'arrive quand même à trouver du temps pour mes 6 chiens.
-“Il nous abîme toute la cour” - Pourquoi ne le prenez vous pas à l'intérieur avec vous ?

On me dit toujours “Pas la peine d'insister pour lui trouver un foyer, nous savons qu'il sera adopté, c'est un bon chien”
Ce qui est triste c'est que votre animal ne sera PAS adopté.... et savez-vous combien une fourrière est stressante ?
Laissez-moi vous raconter :
L'animal a 72 heures pour trouver une nouvelle famille à partir du moment où vous le laissez.
Parfois un peu plus
si la fourrière n'est pas pleine et arrive à se débrouiller pour le garder en parfaite santé.
S'il prend froid, il meurt.
Il sera confiné dans une petite cage, entouré des aboiements et des pleurs de 25 autres.
Il devra se débrouiller seul pour manger et dormir.
Il sera déprimé et pleurera constamment sur la famille qui l'a abandonné.
S'il a de la chance, et si j'ai assez de bénévoles, il pourra être sorti de temps en temps.
Sinon, il ne recevra aucune attention, sauf une assiette de nourriture glissée sous la porte de la cage et quelques giclées d'eau.
Si le chien est grand, noir ou d'une race "bull" (pitbull, mastin …), vous l'avez conduit à la mort du moment où il a passé la porte. Ces chiens ne sont généralement pas adoptés.
Peu importe qu'il soit "doux" ou "dressé"...
Si le chien n'est pas adopté dans les 72 heures suivant son entrée et que le refuge est plein, il sera sacrifié.
Si le refuge n'est pas plein et que le chien est suffisamment gentil et d'une race attractive, il est possible que son exécution soit repoussée, mais pas pour longtemps.
La plupart des chiens sont mis en cages de protection et sont sacrifiés s'ils montrent la moindre agressivité.
Même le chien le plus calme est capable de changer dans un tel environnement.

Si votre chien est contaminé par la toux du chenil (traquéobronchite infectieuse canine) ou toute autre infection respiratoire, il sera sacrifié immédiatement, simplement parce que les fourrières n'ont pas les moyens de payer des traitements à 150 euros.
Et voici quelque chose sur l'euthanasie pour ceux qui n'ont jamais été témoins de comment un animal parfaitement sain sera sacrifié :
En premier lieu, il sera sorti de sa cage en laisse.
Les chiens pensent toujours qu'ils vont se promener, ils sortent heureux, remuant la queue... jusqu'à ce qu'ils arrivent à la "chambre", là ils freinent tous des 4 pattes.
Ils doivent sentir ou capter la mort ou sentir les âmes tristes qui ont été laissées là.
C'est bizarre mais ça arrive avec tous sans exception.
Le chien ou chat sera tenu par 1 ou 2 techniciens vétérinaires, en fonction de sa taille et de sa nervosité.
Ensuite, un spécialiste de l'euthanasie ou un vétérinaire entamera le processus de trouver une veine dans sa patte avant et il lui injectera la dose de “substance rose”.
Espérons que l'animal ne prenne pas peur en se sentant immobilisé. J'en ai vu se griffer eux-mêmes et finir couverts de leur propre sang, rendus sourds par les aboiements et les cris.
Tous ne “dorment” pas immédiatement. Parfois ils sont pris de spasmes pendant un instant et se souillent.
Une fois terminé, le cadavre de votre animal sera empilé comme un bout de bois, dans un grand congélateur, avec tous les autres animaux en attendant qu'on vienne les chercher comme des déchets.
Qu'arrive-t-il ensuite ? Il sera incinéré ? Ils le conduisent à la décharge ? Ils le transforment en nourriture pour animaux? Vous ne le saurez jamais et vous ne vous poserez probablement jamais la question.
Ce n'était qu'un animal et vous pouvez toujours en acheter un autre, non ?

J'espère que si vous avez lu jusqu'ici, vous avez eu les yeux troublés et que vous ne pouvez pas vous sortir de la tête les images qui occupent mon esprit tous les jours quand je rentre chez moi après le travail.
Je déteste mon travail, je déteste qu'il existe et je déteste savoir qu'il existera toujours à moins que vous changiez et vous rendiez compte des vies que vous gâchez, bien plus nombreuses que juste celle que vous laissez à la fourrière.
Entre 9 et 11 millions d'animaux meurent chaque année dans les fourrières et vous êtes les seuls à pouvoir arrêter cela.
Je fais tout mon possible pour sauver les vies que je peux mais les refuges (fourrières) sont toujours pleins et chaque jour il y a plus d'animaux qui entrent que ceux qui sortent.
Je veux juste insister sur ce point : NE FAITES PAS D'ELEVAGE OU N'ACHETEZ PAS D'ANIMAUX TANT QU'IL Y EN A QUI MEURENT DANS LES FOURRIERES.
Détestez-moi si vous voulez. La vérité est douloureuse et la réalité est ce qu'elle est.
J'espère juste qu'avec ce texte au moins une personne aura changé d'avis sur l'élevage et l'abandon de son animal dans une fourrière ou sur l'achat d'un chien.
Espérons qu'un jour quelqu'un vienne à mon travail et me dise "j'ai lu cela et je veux adopter".
Ca vaudrait la peine.

Si vous voulez que la situation change, renvoyez ce texte à tous vos contacts.

Jazz M. Onster.



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